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Poker � im Spiegel der Zeiten
Ein Kartenspiel, das allenthalben bekannt ist? Das in jeder Quizshow zuerst genannt würde, wenn die Frage nach dem weltweiten auf erster Stelle befindlichen Spiel in diesem Sinne gestellt wird? Meistens könnte man hier auf "Poker" zählen und rechnen. Die Frage, die hier (zugegebenermaßen nicht erschöpfend und final, jedoch in jedem Falle grundsätzlich) betrachtet werden könnte, ist die: Was genau macht Poker reizvoll? Was genau ist es, womit Poker sich nun seit Jahrhunderten gesellschaftlich etablierte und auch heute die Unterhaltungs-, TV-, Casino- und zu einem beträchtlichen Teil auch die Internet-Szene beherrscht?

Letzten Endes geht es � wie beim Rennen oder bei Toto � um den Reiz der Wette. Hier wettet man (einfach gesagt) um seine eigene Wahrscheinlichkeit, den Endsieg einer Pokerrunde zu erwerben (und gleichzeitig somit dagegen, dass dieses einem anderen geschieht). Diese Wetteinsätze werden eingesammelt und in ihrer gesamten Menge dann demjenigen zugesprochen, der das "letzte Blatt" hat. Das heißt: Entweder ist der Sieger einfach "im Spiel geblieben", obgleich alle anderen bereits "ausgestiegen" sind � oder (natürlich), er hat die Karten in der Hand, die � rein rechnerisch � den besten "Wert" ergeben.

Eine interessante Idee, die in verschiedenen Formen nun ihre Ausprägung fand. Im Jahre 1829 hielt man (d. h. Joseph Crowell, ein Schauspieler) fest, wie man in New Orleans Karten spielte: Man verteile 20 Karten auf 4 Spieler, wovon der Gewinner am Ende dann vier Asse (plus einen König haben möge). So oder ähnlich mag das Spiel "Ganijfa" in Indien um 1200 herum bereits ausgesehen haben, das Spiel "Pochen" im heutigen Deutschland, das Spiel "Primero" am Mittelmeer oder das Spiel "Bragg" im Bereich der englischen Krone. Oder auch (und das betrachten manche als "Urvater" des heutigen Pokers, andere verwehren sich gegen eine solche These) das Kartenspiel "As Nas" aus dem Gebiet des heutigen Iran (damals Persien). In jedem Fall: "Poque" spielte man zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Frankreich ebenso; hier waren es 32 Karten und drei Spieler, die Faktoren waren. J. H. Green hielt 1834 fest, er habe auf den Dampfern des Mississippi das Kartenspiel "Three Card Monte" beobachtet, dies sei, so heißt es in seinen Aufzeichnungen, ein "Mogelspiel". In der Tat: Begrifflichkeiten dieser Art werden noch im Jahre 1845 von einer Enzyklopädie bestätigt (H. F. Anders). Dann, im Jahre 1875, unterschied man die europäische und US-amerikanische Version des Karten-Sets (Letztere "erfand" den Joker). Doch dieses dient nicht nur dazu, allein Poker zu spielen. Sondern: Five/Seven Card Stud, Draw und Texas Hold'em bildeten sich heraus. Doch "Draw" war das Erste � dies bildete sich im Las Vegas der 1950er und 1960er Jahre heraus; in den 1970er Jahren wurde dann Texas Hold'em als Spiel der "World Series of Poker" etabliert. Wir haben alle Online Casino Test für Sie getestet.









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Poker ist � in modernen Tagen � Kasinoangebot, Glücksspiel, Freizeitvertreib, die Ausübung der Gemeinschaft unter Gleichgesinnten, Verwandten und Freunden. Doch eines ist es immer gewesen und wird es immer sein: ein hartes Wettspiel. Wappnen kann man sich, indem man sich vorbereitet � jahrelang, in Gemeinschaft, am PC, in Online-Pokerschulen, mit Spielgeld, mit Fachliteratur und mit vielem anderen. Jedoch ebenfalls jemand, der gerade erst gewonnen hat, kann einen Weltmeistertitel gewinnen: Poker ist stets auch pures Glück und kann dies sein. Möglicherweise macht die Beschäftigung mit Pokerstrategien, Pokerregeln und Pokerbüchern (geschrieben von langjährigen Gewinnern, hartgesottenen Spielern und jenen, die von Poker als ihrem "Beruf" sprechen) ebenso sensibel für das Detail oder die Geschichte eines Faches wie in jedem anderen Fall. Jedoch darf nie gespielt werden, um zu gewinnen. Letzteres funktioniert bei Sportlern, Billardspielern, Fachprüfungen. Doch bei einem Glücksspiel weiß man stets, dass man nur aus Vergnügen teilnimmt: Der Gewinn selbst wird zwar gerade bei Poker durch das eigene Vorwissen und die eigene Auffassungsgabe sowie Schnelligkeit leicht mit einer höheren Wahrscheinlichkeit versehen; woraus sich mehrfache Gewinner ergeben (sie sehen einfach schneller Chancen als andere). Doch auch Letztere sind vom Glück abhängig.

Richtig, Warnungen der Sucht werden ausgestoßen, wo es Spiele gibt � Glücksspiele. Doch sicherlich wird jeder, bevor er sich auf die Teilnahme einlässt, sich seiner näheren und entfernteren Verwandtschaft bewusst sein und hier genau darüber, ob denn jemand krankhaft gespielt habe. Dann kann sicher auch der Spieler in spe rechtzeitig darüber gewarnt sein, ob er denn aus einem kritischen Genpool entstammt. Doch der hier nicht gefährdete Mensch weiß genau, dass, wenn er einem Theaterstück beiwohnt, die Menschen auf der Bühne nicht das sagen, was sie "wirklich" denken und dass ebenfalls ein Glücksspielautomat mehr nimmt, als er gibt. Und, um wieder zum Thema zu kommen, dass auch ein Pokerspiel nicht durch Können allein geführt werden kann. Jedem, dem diese Rahmung bewusst ist, wird das Pokerspiel pure Freude machen. Gesagt werden soll hier: Der Ursprung jeden Spiels liegt in der Geselligkeit. Oder anders: Jeder gewinnt daran, dass er dabei ist (dafür hat man ja durch seine Einsätze bezahlt). Aber ein Rechtsanspruch auf einen Gewinn wird nicht bestehen, ebenfalls nicht nach langer Vorübung. Wobei auch gilt: Poker in Online Spielbanken sollte stets ein Treffen von Personen gleichen Spielniveaus sein. Dann kann ein Treffen unter Ebenbürtigen (unter ehrlich gesinnten, versteht sich) stattfinden � hier ist der Reiz des Spiels vollendet.



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